Der Landespreis Inklusion.Plus geht in die nächste Bewerbungsrunde.
Ausgelobt vom Landesamt für Soziales Jugend uns Versorgung (LSJV), zeichnet der Preis Arbeitgebende aus, die Inklusion und Vielfalt in ihrem Unternehmen aktiv leben und gestalten.
„Die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen eröffnet neue Perspektiven und Wett-bewerbsvorteile für Unternehmen aus allen Branchen. Der Landespreis Inklusion.Plus macht dieses Potenzial sichtbar“, erklärt Heike Gorißen-Syrbe, Präsidentin des Landesamtes.
Die Auszeichnung richtet sich an Unternehmen, Betriebe und Dienststellen aus allen Wirtschaftsbereichen mit Sitz in Rheinland-Pfalz, die sich in vorbildlicher Weise für die Inklusion schwerbehinderter Menschen in das Arbeitsleben einsetzen. Dabei sollte eine Beschäftigungsquote schwerbehinderter Menschen von mindestens 5% bei mehr als 20 Mitarbeitenden erfüllt sein.
„Gleichstellung durchsetzen und Selbstbestimmung ermöglichen – das sind die Leitgedanken der rheinland-pfälzischen Politik für Menschen mit Behinderungen. Es soll selbstverständlich sein, dass in Betrieben Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam arbeiten und be-schäftigt sind. Der Landespreis zeichnet Unternehmen und Dienststellen aus, die sich bereits auf den inklusiven Weg gemacht haben. Sie zeigen eindrucksvoll, wie sich soziales Engage-ment und wirtschaftlicher Erfolg miteinander verbinden lassen. Sie öffnen ihre Türen für Men-schen mit Behinderungen und schaffen Arbeitsplätze, die inklusiv und zugänglich sind“, sagt Sozialministerin Dörte Schall.
„Der Landespreis Inklusion.Plus unterstreicht den Gewinn einer diversen Unternehmenskultur für die Arbeitswelt“, betont Präsidentin Heike Gorißen-Syrbe. Der Preis schafft Sichtbarkeit für inklusive Erfolgskonzepte in Rheinland-Pfalz, die Anregungen und Inspiration für weitere Unternehmen bieten. „Unternehmen können dem Fachkräftemangel entgegenwirken, indem sie das Potenzial von Menschen mit Behinderungen erkennen und sie in ihren Betrieben einsetzen“, sagt die Präsidentin.
Unternehmen, die sich aktiv für ein inklusives Arbeitsumfeld einsetzen, können sich ab sofort für den Landespreis Inklusion.Plus 2026 bewerben. Des Weiteren können auch besonders en-gagierte Unternehmen von anderen für den Landespreis nominiert werden. Die Bewerbungsphase läuft bis zum 31. Juli 2026, die Preisverleihung wird Anfang 2027 stattfinden. Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre verliehen.
Der Landespreis Inklusion.Plus wird in vier Kategorien vergeben: nichtbeschäftigungspflichtige Betriebe, Betriebe bis 100 Beschäftigte, Betriebe ab 100 Beschäftigte und Öffentlicher Dienst. Zusätzlich kann ein Sonderpreis für besonders innovative inklusive Unternehmenskonzepte verliehen werden. Die Entscheidung über die Preisträgerinnen und Preisträger der jeweiligen Kategorie erfolgt durch den Beratenden Ausschuss für behinderte Menschen beim Integrationsamt im LSJV. Dieses Gremium setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern von Arbeitgebenden, Gewerkschaften, der Bundesagentur für Arbeit und Verbänden behinderter Menschen zusammen.
Seit vielen Jahren zeichnet der Landespreis Engagement für gelebte Teilhabe im Arbeitsleben aus. Unter seinem früheren Namen „Landespreis für beispielhafte Beschäftigung schwerbehinderter Menschen“ wird der Preis bereits seit 1998 in Rheinland-Pfalz verliehen. Der Preis ist datiert mit einer Prämie von 3.000 Euro für die Erstplatzierten.
Weitere Informationen zum Landespreis Inklusion.Plus finden Sie hier.



