Zwischen Maschinen, automatisierten Robotern und passierenden Gabelstaplern arbeiten in den beiden Werken von Continental in Rheinböllen 459 Menschen – darunter zahlreiche Menschen mit Behinderung.
Was hier zählt, sind Fähigkeiten, Teamgeist und Verlässlichkeit. Inklusion ist kein Sonderthema, sondern Teil des täglichen Miteinanders.
„Menschen mit Behinderung zu integrieren, ist für uns eine unternehmerische Verantwortung. Viele von ihnen tragen Schicksale, für die sie nichts können – umso wichtiger ist es, ihnen passende Arbeitsplätze zu bieten“, sagt Felix Zschockelt, Personalleiter am Standort Rheinböllen.
Hans-Peter Geihs, Schwerbehindertenvertrauensperson, ergänzt: „Inklusion ist für mich eine persönliche Aufgabe und gelebte Haltung. Hier bei Continental haben wir viel dafür getan und auch wenn noch nicht alles perfekt ist, arbeiten wir stetig daran – als starkes Team in einem großartigen Betrieb.“
Wie Inklusion konkret im Alltag aussieht, beschreibt Personalreferent Lothar Schmidt: „Wir integrieren Menschen mit Beeinträchtigung bewusst in den Arbeitsalltag und setzen alles daran, sie langfristig im Unternehmen zu halten.“ Gleichzeitig macht er deutlich: „Es ist erschreckend, wie viele Barrieren für Menschen mit Behinderung auch heute noch existieren. Deshalb ist es mir ein persönliches Anliegen, dafür zu sorgen, dass unsere Mitarbeitenden so barrierefrei wie möglich arbeiten und leben können.“
Continental legt großen Wert auf Aus- und Weiterbildung. Menschen mit Behinderung erhalten dabei die gleichen Schulungs- und Entwicklungsmöglichkeiten wie alle anderen Mitarbeitenden. So wird Inklusion nicht nur ermöglicht, sondern langfristig verankert.
„Hier ist Inklusion selbstverständlich geworden – und genau so soll es sein.“, betont Heike Gorißen-Syrbe, Präsidentin des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung Rheinland-Pfalz.
Für dieses Engagement hat Continental Rheinböllen den 1. Preis für Inklusion im rheinland-pfälzischen Arbeitsleben in der Kategorie „Betriebe ab 100 Mitarbeitende“ erhalten.
Ihre Bewerbung für den Landespreis Inklusion.Plus
Mit dem Landespreis prämiert das Land Rheinland-Pfalz seit 1998 Unternehmen und Dienststellen, die sich für die Inklusion schwerbehinderter Menschen in das Arbeitsleben einsetzen.
Die Auszeichnung wird durch das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung unter dem Titel „Inklusion.Plus“ verliehen und unterstreicht den Gewinn einer diversen Unternehmenskultur für die Arbeitswelt.



