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Gelebte Inklusion bei Getränke-Michel in Bad Neuenahr-Ahrweiler

„Inklusion ist für uns nicht eine Sache, die wir ‚nebenbei‘ betreiben, sondern sie ist für uns etwas sehr Wichtiges, das mir persönlich am Herzen liegt. Wir wollen Inklusion nicht nur machen, sondern Inklusion leben“, sagt Michael Juchem, Geschäftsführer des Getränkehandels Getränke-Michel in Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Wie gelebte Inklusion im Unternehmen aussieht, zeigt das Beispiel von Christopher. Er kam 2018 über ein Praktikum zu Getränke-Michel und wurde 2020 für die Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik übernommen. Diese hat er erfolgreich abgeschlossen. „Ich bin sehr stolz, mich Geselle nennen zu können.“ Heute gehört Christopher fest zum Team. „Ich bin stolz darauf, hier im Lager zu arbeiten. Kommissionieren macht mir am meisten Spaß.“

Mehr als ein Drittel der Mitarbeitenden sind Menschen mit Behinderung – ein deutliches Zeichen dafür, dass Inklusion bei Getränke-Michel selbstverständlich gelebt wird.

2023 hat auch Lia ihre Ausbildung in dem Familienunternehmen begonnen. Sie schätzt die Zusammenarbeit im Team und lobt die gute Kommunikation. Besonders gefallen ihr die abwechslungsreichen Aufgaben, die die Computerarbeit auflockern.

Das Familienunternehmen Getränke-Michel beliefert Gastronomie, Firmen und Privatkundschaft in der Region Ahrweiler mit einem breiten Getränkesortiment und bietet zugleich individuelle Fachberatung im Gastronomie-Marketing sowie Unterstützung bei Außenauftritt, Ausstattung und Schanktechnik. Kundinnen und Kunden profitieren außerdem von professioneller Bierpflege, Werbeunterstützung und einer schnellen Belieferung direkt bis ins Lager.

Dass Inklusion dabei selbstverständlich mitgedacht wird, ist für Michael Juchem gelebte Überzeugung. Zudem strebt das Unternehmen an, als anerkannter Inklusions-Fachbetrieb zertifiziert zu werden, um dieses Engagement auch offiziell sichtbar zu machen. „Es macht mich unglaublich stolz, den ersten Preis für Inklusion im rheinland-pfälzischen Arbeitsleben zu erhalten, insbesondere auch deshalb, weil wir es als Team erreicht haben“, betont Juchem.

Ihre Bewerbung für den Landespreis Inklusion.Plus

Mit dem Landespreis prämiert das Land Rheinland-Pfalz seit 1998 Unternehmen und Dienststellen, die sich für die Inklusion schwerbehinderter Menschen in das Arbeitsleben einsetzen.
Die Auszeichnung wird durch das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung unter dem Titel „Inklusion.Plus“ verliehen und unterstreicht den Gewinn einer diversen Unternehmenskultur für die Arbeitswelt.

Landespreis Inklusion.Plus 2026